Microsoft veröffentlicht Outlook- Datenstruktur

synaix Newsletter Ausgabe 06/2010 vom 01.06.2010

Microsoft hat zwei Open Source Projekte vorgestellt, die Entwicklern den Zugriff auf Microsoft Outlook- Daten ermöglichen, ohne dass die Outlook- Software installiert ist. Die beiden Open Source Tools ergänzen die bereits veröffentlichte Dokumentation für persönliche Ordner in Microsoft Outlook und sollen in Kombination den Datenaustausch von in Outlook- Dateien hinterlegten Daten mit anderen Systemen verbessern.

Mit dem PST Data Structure View Tool können Entwickler die interne Datenstruktur einer Outlook- Datendatei (.PST) durchsuchen. Es soll helfen, das PST- Format und die im Frühjahr veröffentlichte technische Dokumentation besser zu verstehen.

Das zweite Werkzeug, PST File Format SDK, ist ein Software Development Kit zum einfachen Zugriff auf .PST- Daten. Das SDK ist als plattformübergreifende C++ Bibliothek konzipiert, mit der sich die Daten auslesen lassen und so in anderen Anwendungen verwendet werden können. Es soll künftig um einen Schreibzugriff erweitert werden.

Beide Werkzeuge stehen unter der Apache-2.0-Lizenz und können über Microsofts Open-Source-Portal Codeplex heruntergeladen werden.

Microsoft setzt mit dieser Veröffentlichung die 2008 angekündigten "Interoperability Prinzipien" weiter fort. Darin verpflichtet sich der Konzern zur Offenlegung von Schnittstellen und Protokollen und bemüht sich in jüngster Zeit um eine Zusammenarbeit mit dem Open-Source- Lager. synaix begrüßt diesen Schritt: Auf dieser Basis lassen sich weitere prozess- integrierte Lösungen für Unternehmen bereitstellen.

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