Datenklau beim Jobwechsel

synaix Newsletter Ausgabe 01/2010 vom 04.01.2010

Gerade bei einem Arbeitsplatzwechsel ist offenbar die Bereitschaft besonders groß, sensible Unternehmensdaten zu entwenden. Zu diesem Ergebnis kommt der Sicherheitsspezialist Cyber-Ark in einer Umfrage bei rund 600 Angestellten in New York und London. 

Das Unternehmen führte seine Studie "The Global Recession and its Effect on Work Ethics" in diesem Jahr zum zweiten Mal durch. Die Bereitschaft, Firmendaten zu entwenden, bleibt im Vergleich zum Vorjahr hoch: 41 Prozent der Befragten hat zugegeben, schon einmal kritische Unternehmensdaten zu einem neuen Arbeitgeber mitgenommen zu haben. 48 Prozent der Interviewten erklärte, dass sie im Fall einer Kündigung durch den Arbeitgeber Unternehmensdaten mit sich nehmen würden, und 39 Prozent würden sich solche bereits verschaffen, sobald sie die Gefahr eines Arbeitsplatzverlustes sehen.

Bei den begehrtesten Daten stehen der Untersuchung zufolge Kunden- und Kontakt-Informationen mit 29 Prozent an oberster Stelle, gefolgt von Produktinformationen und Projektplänen. Auch Zugangscodes und Passwörter sind besonders gefragt.

Die Untersuchung macht auch deutlich, dass der Schutz der Daten auf Unternehmensseite ein erhebliches Manko bleibt. Sowohl der Datenzugang als auch die -entwendung stellen in der Regel kein Problem dar. 57 Prozent der Befragten haben bestätigt, dass es leicht sei, sich Zugriff auf vertrauliche Informationen zu verschaffen.

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