synaix Newsletter Ausgabe 10 / 2008 vom 01.10.2008
Virtualisierungsspezialist VMware hat auf seiner Hausmesse VMworld 2008 in Las Vegas eine umfangreiche Roadmap zu seinen neuen Produkten und Technologien präsentiert. So wird das VirtualCenter schon bald verschiedene Linux- Betriebssysteme und mobile Endgeräte unterstützen.
Der Virtual Center Management Server war bisher nur als Dienst unter Windows verfügbar; im nächsten Jahr soll er für Linux auf den Markt kommen. Durch die Auslieferung als sogenannte virtuelle Anwendung ist die Software sofort einsatzbereit, da alle Konfigurationen bereits vorgenommen wurden.
Die zweite große Neuerung beim VirtualCenter betrifft den Virtual Infrastructure Client. Auch dieser soll künftig für mehrere Betriebssysteme erhältlich sein, wie Linux, Mac-OS X und sogar für mobile Geräte. Damit lässt sich VirtualCenter, auf dem verschiedene virtuelle Maschinen laufen, von jedem mobilen Gerät aus verwalten
Auch beim Thema Sicherheit gibt es neue Funktionen für die Virtualisierungslösung: Das Feature Fault Tolerance hält von jeder virtuellen Instanz eine Kopie bereit. Wenn eine virtuelle Maschine abstürzt, wird dem Anwender die replizierte Instanz zur Verfügung gestellt, ohne dass er einen Unterschied feststellen kann. Die Technologie VMotion sorgt dann für die Anfertigung einer Kopie der Kopie, damit auch die Änderungen an dieser Instanz wieder gesichert werden.
Den Schwerpunkt der Ankündigungen legt VMware auf das "Virtual Datacenter Operating System" (VDC-OS). Das Betriebssystem erlaubt den effizienten Einsatz aller Arten von Hardware-Ressourcen, wie etwa Server, Storage und Netzwerk innerhalb einer so genannten "Cloud". Diese vereinen bei Bedarf Workloads und verteilen sie auf mehrere externe Clouds, um kurzfristig höhere Kapazitäten nutzen zu können.
Die technischen Möglichkeiten des VDC-OS ergänzt VMware mit der vCloud-Initiative. Mit Unterstützung von mehr als einhundert Partnern wie BT oder T-Systems ermöglicht diese Initiative Anwendungen für Enterprise-Class Cloud Computing durch den Zusammenschluss von Computer-Kapazitäten on Demand. Diese fungieren zwischen virtuellen Datencentern und Cloud Service Providern in existierenden und neuen Anwendungsbereichen. Die vCloud Initiative besteht aus verschiedenen Services, die Schnittstellen und Technologien für Cloud-Projekte bereitstellen.
Weiterhin hat VMware in Las Vegas die vClient Initiative vorgestellt. Mit den virtuellen Clients können Anwender von einem beliebigen Endpunkt auf ihren personalisierten Desktop zugreifen. Die Initiative startet mit dem Rollout von VMware View – einer Produktreihe, die VMwares Virtual Desktop Infrastructure (VDI)-Lösungen erweitert. VDI wird beide Desktop-Kategorien beinhalten: die Server-seitig bereitgestellten virtuellen Desktops und die mit Clients ausgestatteten virtuellen Desktops, die auf jedem Laptop oder Desktop-Computer laufen können.
"Virtually anything is possible" unter diesem Leitspruch hat VMware die zahlreichen Neuerungen im Bereich der Virtualisierung vorgestellt. Wir als VMware enterprise Partner helfen Ihnen gerne, die neuen Funktionen für Ihr Unternehmen zu nutzen. Sprechen Sie uns einfach an! - mailto:newsletter@synaix.de